Neue Technik und Arbeitszeitgestaltung by Peter Joachim, Hartmut Seifert (auth.)

By Peter Joachim, Hartmut Seifert (auth.)

Dipl.-Volkswirt Peter Joachim ist wissenschaftlicher Referent im Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dr. Hartmut Seifert ist wissenschaftlicher Referent im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut des DGB.

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Weil nämlich Effizienz mit der Handlungskapazität der Arbeiter und nicht gegen große Teile ihrer persönlichen Möglichkeiten erzielt werden soll" (Kern, Schumann 1984, S. 20). Dieser Teil der Arbeitskräfte in den prosperierenden industriellen Kernsektoren könne sich in den betrieblichen Modernisierungsprozeß "einklinken" und "seinen Preis fürs Mitspielen", so auch "neue Arbeitszeitregelungen ohne schmerzhafte finanzielle Verluste" verlangen (Kern, Schumann 1984, S. 21). Sieht man einmal von einem Erklärungskonzept ab, demzufolge "die sogenannten neuen Techniken nicht für die Entstehung der hohen Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik verantwortlich", sondern "eher das Resultat einer zu geringen als einer zu forcierten Modernisierung der Volkswirtschaft" sind (Neifer 1986, S.

Das grundlegend Neue der mikroprozessorgestützten Informations - und Kommunikationselektronik wird vor allem darin gesehen, daß ihr - freilich immer innerhalb enger Grenzen - intellektuelle Funktionen, die bis dahin der menschlichen Arbeitskraft vorbehalten gewesen sind, in formalisierter Form durch entsprechende Programmierung übertragen werden können und daß sie durch die fortschreitende Integrationsdichte, Verbilligung und Miniaturisierung "universell" einsetzbar sei, kurz: daß sie "Automation und Flexibilität zu kompatiblen Größen werden läßt" (Kern, Schumann 1984, S.

Auf der Primärebene der privatwirtschaftlichen Unternehmen sind die arbeitszeitstrukturell relevanten Bezugsparameter hingegen leichter faßbar oder zumindest abfragbar. Während die Wahl zugunsten betrieblicher Produktionsprozesse als empirische Bezugseinheiten durch ihre strategische Bedeutung für Bestand und Entwick1ung des Arbeitszeit - Technik - Komplexes nahegelegt, ja geradezu erzwungen wird, bleibt die Festlegung der konkreten Untersuchungseinheiten ein Ent scheidungsproblem. Aufgrund der zugrunde gelegten Untersuchungshypothesen, nach denen der Einsatz Neuer Technik Arbeitszeitflexibilisierungen mit negativen, zumindest aber ambivalenten sozialen Folgen unter den Betroffenen begünstigt, betriebliche Arbeits(zeit)organisation und Technikgestaltung aber als Ergebnisse und Gegenstand sozialer Strategien von Akteuren mit unterschiedlichen Interessenlagen und Machtressourcen immer wieder Anfechtungen der einen oder anderen Seite ausgesetzt sind und dabei Veränderungen erfahren, richtete sich das empirische Interesse auf einen Vergleich von vier hinsichtlich Technikniveau und Arbeitszeitmuster unterschiedlichen Formalstrukturen von Betrieben einer Branche: - zwei oder mehr Untersuchungseinheiten weisen eine alles in allem übereinstimmende technische Ausstattung, aber unterschiedliche Arbeitszeitmuster auf (homogene Technik - heterogene Arbeitszeitregelung); - zwei oder mehr Untersuchungseinheiten produzieren auf unterschiedlichem technischen Niveau, aber auf der Basis weitgehend übereinstimmender Arbeitszeitsysteme (heterogene Technik - homogene Arbeitszeitstruktur); - zwei oder mehr Untersuchungseinheiten operieren im großen und ganzen auf gleicher technischer und arbeitszeitorganisatorischer Basis (homogene Technik - homogene Arbeitszeitsysteme); - zwei oder mehr Untersuchungseinheiten fertigen auf unterschiedlichen technischen Ebenen und organisieren den zeitlichen Arbeitskräfteeinsatz in unterschiedlicher Weise (heterogene Technik - heterogene Arbeitszeitmuster).

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