Friedens- und Konfliktforschung: Eine Einführung mit Quellen by Karlheinz Koppe (auth.), Dr. Peter Imbusch, Dr. Ralf Zoll

By Karlheinz Koppe (auth.), Dr. Peter Imbusch, Dr. Ralf Zoll (eds.)

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Die heute außerhalb der Bundesrepublik und in einem wachsenden Maße auch hierzulande zum wissenschaftlichen Selbstverständnis einer gesellschaftspolitisch bewußten. kritischen Friedens- und Kontliktforschung und einer kritischen Sozialwissenschaft gehören. fl53 Diese Debatte wies in der Tat auf ein zentrales Defizit hin: Es genügte offensichtlich nicht, allein die internationalen Beziehungen auf ihre Gewaltträchtigkeit hin zu untersuchen und mit Blick auf friedlichen Konfliktaustrag zu optimieren.

Später entstanden Regionalvereinigungen rur Lateinamerika, Nordamerika (das bereits erwähnte COPRED, vgl. Fußnote 28), Asien, Afrika und erst kürzlich (1990) in Europa die European Peace Research Association (EuPRA), die von der Arbeitsstelle Friedensforschung Bonn (AFB) betreut wird und im November 1991 in Florenz ihre erste Konferenz zum Thema "Wandel und Kontinuität in der europäischen Friedensforschung" veranstaltet hat. Es ist kein Zufall, daß die EuPRA erst nach dem Zusammenbruch der Ost-West-Konfrontation gegründet wurde, als es möglich war, ohne politische Behinderungen in ganz Europa tätig zu werden, denn die europäischen FriedensforscherInnen hatten zu keinem Zeitpunkt einseitig rur westeuropäische Friedenslösungen optiert.

50 Vgl. dazu Friedensgutachten, HamburglMünster 1990, 1991 und 1992; Jahrbuch Frieden, München 1990, 1991, 1992 und 1993, sowie das Memorandum "Friedenssicherung in den 90er Jahren. Neue Herausforderungen an die Wissenschaft" der Injormationsstelle Wissenschaft und Frieden (IWIF), Bonn 1992. Eine synoptische Darstellung der neuen Ansätze findet sich in: AFB-INFO, Heft I, Bonn 1992. 48 Koppe vorherrschende Friedens- und Konfliktforschung, vor allem in den Vereinigten Staaten, die - in der Meinung ihrer Kritiker - eher an einer Stabilisierung der internationalen und innerstaatlichen Beziehungen als an einer Aufdeckung der tatsächlichen Konfliktursachen und daraus abzuleitender Veränderungen der internationalen Beziehungen wie auch gesellschaftlichen Verhältnisse interessiert war.

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