Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: Bibliographie by Helmut Seiffert (auth.), Alfred Schubert (eds.)

By Helmut Seiffert (auth.), Alfred Schubert (eds.)

Es gibt Leute, die sagen, daß guy die Menschen unter anderem auch nach folgendem Gesichtspunkt in zwei Gruppen teilen kann: diejenigen, die nicht in Göttingen stu­ diert haben, und diejenigen, die in Göttingen studiert haben. Die letzteren sind dann gleichzeitig diejenigen, die (in der Regel wenigstens) die Göttinger Universitätsbi­ bliothek von innen kennen. Auch ich bin als Göttinger pupil in dieser Bibliothek aufgewachsen, und ich kannte viele Leute - Studenten und Professoren -, die eben wegen dieser Bibliothek ungern aus Göttingen weggingen. used to be in diesem Buch an Fasziniertsein von der formalen Seite des wissenschaftlichen Arbeitens spürbar werden magazine, verdanke ich zu einem guten Teil der Göttinger UB (wie sie damals noch ganz einfach hieß) und ihren Mitarbeitern in den Katalog- und Lesesälen, die, wie jeden Benutzer, auch mich geduldig in die Mysterien etwa der Bibliographie oder des Systematischen Katalogs einführten. Inzwischen ist aus der Göttinger UB längst die "Niedersächsische Staats- und Uni­ versitäts-Bibliothek" geworden - und ich selbst bin aus Göttingen weggegangen und habe nun vor allem den Inhabern und Mitarbeitern der Universitätsbuchhandlung Theodor Krische, Erlangen, sowie den Mitarbeitern der Unjversitätsbibliothek Er­ langen für ihre entgegenkommende und geduldige Unterstützung meiner Vorarbei­ ten zu danken.

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Aber: beide Gattungen von Literatureinheiten unterscheiden sich, im ganzen gesehen, erheblich durch ihren Umfang: Bücher umfassen normalerweise etwa 30 bis über 1000 Seiten, Aufsätze dagegen etwa 3 bis 30, in großen wissenschaftlichen Zeitschriften gelegentlich auch 50 bis 100 Seiten: was fur ein Buch die untere Grenze ist, ist flir einen Aufsatz bereits die obere. Das bedeutet: die bibliographische Verzeiclmung eines Buchtitels deckt durchsclmittlich einen viel längeren Text als die eines Aufsatzes.

In der Praxis der Forschung ist eine "sinnvolle" Anordnung von Abstracts überhaupt nur bis zu einem gewissen Grade durchführbar,ja wünschenswert. Denn der Zweck der ganzen Veranstaltung ist ja: den Forschern soll der Inhalt neuer Veröffentlichungen möglichst schnell zugänglich gemacht werden. Je dichter aber die Abstracts den Originalveröffentlichungen "auf den Fersen" sind, umso weniger fällt ihr eigenes Anordnungsprinzip ins Gewicht. Denn selbst wenn - innerhalb der einzelnen Nummer einer Abstract-Zeitschrift - die einzelnen Artikel systematisch geordnet werden, kann eine solche Anordnung ja immer nur Veröffentlichungen eines sehr kleinen Zeitraumes enthalten (des Zeitraumes nämlich, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben einer Abstract-Zeitschrift liegt - etwa ein Monat).

Denn wer einen Titel schon ungefähr kennt, muß ihn ja überhaupt kennen. Er weiß also bereits etwas von dem Thema, über das er das Buch braucht - denn woher hätte er sonst den Titel, sei er auch noch so vage und ungenau notiert? 2. Die genaue Bestimmung eines schon bekannten Titels kann also sachlich nicht das erste sein. Die eigentliche Aufgabe der Bibliographie besteht darin, zu einem gegebenen 32 Die Materialauffindung / Die Dokumentation Thema überhaupt erst Literatur zu erschließen. In diesem Fall gehen wir von unserem Gegenstand aus und ermitteln, welche Bücher es über ihn gibt.

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