Die physikalischen und chemischen Methoden der quantitativen by Wilhelm Vaubel

By Wilhelm Vaubel

Die Eintheilung des zweiten Bandes ist insofern etwas andersartig, wie die des ersten Bandes, als die ehemisehen Methoden der Uebersichtliehkeit wegen eine weitgehendere ZerIegung bedurften. Auf die Methoden zur Bestimmung der EIementarzusammensetzung folgt die der Veraschung und Verdampfung. Hieran sehliessen sieh die Methoden der Aeidimetrie, AIkalimetrie, Verseifung, Acetylirung und Benzoylirung als weiteres Glied an. Es folgen dann die Methoden der Bromirung, Jodirung und Diazo tirung, an welche sich die Methode der BiIdung der Azofarbstoff'stoff'e an reiht. Damit ist aber auch das Bindeglied gegeben zu den Methoden, bei weIehen wir Kondensationsprodukte zur weiteren Bestimmung heran ziehen. Mit der Methode der Nitrosirung und derjenigen der Einwirkung der Salpetersaure beginnt dann die Reihe der Oxydationsmethoden, bei denen jedoeh aueh bereits Uebergange zu den ReduktioDsmethoden vorhanden sind, wie bei der Arsensaure und arsenigen Saure. Hieran sehIiessen sich alseigentliche Reduktionsmethoden die mit Zinnchloriir sowie mit Hydro sulfit. Zum Schlusse folgen dann die Methoden der Enzymwirkung, sowie die der Bestimmung der Antitoxine, welch' Ietztere, wenngleich den Ohe miker vorerst nicht beriihrend, doch spaterhil1 in das Bereich des von ihm bearbeiteten Gebietes fallen muss. Dies ist der Grund, weshalb die be treff'ende Methode aueh hier Erwahnung fil1det. N ur durch das gegenseitige Hand in Hand Gehen der Mediein und Ohemie kann die Aufgabe der Hygiene geIost werden. Dazu ist aber die Vertiefung der Kenntnisse des Ohemikers auch in jener Richtung von aussehlaggebender Bedeutung. Ohlle diese wird er ebensowenig brauehbare Leistungen auf dem Gebiete der Hygiene hervorbringen, wie der Medieiner ohne geniigende Kenntnisse der Ohemie.

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Dem von Sebelien konstatirten Globulin soU en nach A. Schlossman nl) nur die beiden letzteren fill' die Sauglingsernahrung von BeI) A. S ch los sma n n, Zeitschr. physiol. Ch. 22, 197, 1896. 30 Bestimmung des Stickstoffs. deutung sein. Aus diesen und aus anderen Grunden ist eine Bestimmung dieser drei Eiweisssorten erwiinscht. Das von F. Hoppe-Seyler herriihrende und von E. Pfeiffer modificirte Verfahren, nach welchem die Hauptmenge des Kase'ins durch tropfenweisen Zusatz von EBsigsaure und darauf folgendes Einleiten von Kohlendioxyd ausgefallt wird, worauf man im Filtrate von diesem Niederscblage das Albumin durcb Koagulation bei Siedehitze abseheidet und aus dem Filtrate hiervon durch Einengen zum diinnen Syrup die letzten Kase'inreste gewinnt, besitzt hauptsachlich zwei Mangel.

Die Aufschliessung der organischen Chlor-. Brom- und Jodverbindungen kann hauptsiichlich auf zweierlei Weise erfolgen, niimlich mit Salpetersiiure fm Einschmelzrohr oder mit Aetzkali und Sal peter im Nickeltiegel. a) Nach Carius. mde organische Substanz (ca. 0,2-0,3 g) in einer Einschmelzrohre mit ca. 1- 3 cern rauchender Salpetersiiure sowie ca. 2 g Silbernitrat erhitzt, die Rohre nach dem Erkalten vorsichtig geoffnet und das gebildete Halogensilber auf ein bei 110° getrocknetes und gewogenes Filter gebracht; nach- 33 Schmelzen im Tiegel und Zerlegung mit Alkali.

2) E. Riegler, Wien. klin. Wochenschr. 1894, Nr. 52. 3) Vgl. J. Konigund A. Bomer, Zeitschr. analyt. Ch. 3<1, 548, 1895. 4) A. Stutzer, Zeitschr. lyt. Ch. 31, 514, 1892. 0) E. Mallet, Zeitschr. anaIyt. Ch. 38, 730, 1899; vgl. auch J. Konig und A. B 0 mer, 1. c. 554; vgl. weiter Thl. I, Fallungen der Eiweisskorper. Bestimmung del' Eiweissstojfe in der :Milch. 29 2. Solche, die aus konc. Losungen niedergeschlagen werden, deren Niederschlage sich abel' beim Erwarmen mehr oder weniger leicht in del' Mutterlauge odeI' in heissem 'Vasser losen und beim Erkalten wieder e1'scheinen.

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