Die Hedgingeffektivität von Aktienindexfutures by Rainer Albrecht

By Rainer Albrecht

Die Arbeit von Herrn Albrecht behandelt ein altes Thema mit fortgeschrittenen Methoden. Es geht um die Frage, ob und wie effektiv sich Investoren, die durch die Übernahme von Kassapositionen einem Preisrisiko ausgesetzt sind, mit Hilfe von Termingeschäften absichern können. Dabei konzentriert sich der Verfasser auf börsengehandelte Termingeschäfte, additionally Futures, und hat dabei vor allem monetary Futures im Blick. Im wesentlichen besteht die Arbeit von Herrn Albrecht aus zwei Abschnitten. Im ersten Hauptteil werden Hedgingtheorien an Futuresmärkten vorgestellt, beschrieben und kritisiert. Im zweiten Hauptteil wird die Effektivität von Hedginggeschäften mit Hilfe von Aktienindex-Futures empirisch überprüft. Die Bedeutung von Börsengeschäften mit dem Ziel der Risikovernichtung oder wenigstens Risikoverminderung hat in den letzten zwanzig Jahren ständig zugenommen. Und natürlich hat die wissenschaftliche Diskussion diesen Prozeß begleitet. Dabei hat guy gelegentlich den Eindruck gewinnen müssen, daß die von der Theorie bereitgestellten Methoden derart "ausgeklügelt" sind, daß "normale" Praktiker damit nicht mehr recht umgehen können. Vor diesem Hintergrund ist die Frage zu stellen, ob das Bessere hier mit Recht der Feind des Guten ist. Es gibt zwei Klassen von Hedgingstrategien, und zwar statische und dynamische, wobei die ersten auf "buy (or seil) and carry" beruhen, während sich die zweiten dadurch auszeichnen, daß die Portfolios regelmäßig umgeschichtet werden. guy erwartet, daß ein statischer "one-to-one-hedge" im Vergleich deutlich schlechter abschneidet als ein dynamisches Konzept. Jedoch erweist sich naives Hedgen im Sinne der l:l-Strategie vor dem Hintergrund des von Herrn Albrecht untersuchten Datenmaterials durchaus als robust.

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L: Erreichbare Risiko-Rendite-Positionen bei einer Portefeuillebildung aus zwei Wertpapieren Unter der Entscheidungsmaxime der Prämisse d24 beinhalten alle Portefeuilles oberhalb der risikominimalen Mischung C diese Dominanz. Bei der Festlegung des für den Investoren optimalen Portfolios kann daraufhin die Inefflzienzlinie vernachlässigt werden. Die relevanten Entscheidungsträger sind risiko avers, so daß ihre Präferenzen durch konvexe Indifferenzlinien gekennzeichnet werden können (lrI3)' Das optimale Portefeuille liegt dort, wo eine Indifferenzlinie des Investors die Effizienzlinie gerade noch tangiert (Punkt F).

46 Vgl. F. [1953], S. 402 insbesondere das Zahlenbeispiel in der Fußnote 11. 22 facht bzw. h. 50 Dagegen scheint die reine Risikovermeidungsstrategie nicht existent oder nur von untergeordneter Bedeutung zu sein. Das Hedgen kann also nicht mehr mit dem Kauf einer Versicherung gleichgesetzt, sondern muß eher als eine Art Arbitrage angesehen werden. Ein Hedger braucht keine Erwartungen über die zukünftigen Preise zu bilden, sondern lediglich über die zukünftige Preisrelation von Spot- und Terminpreisen.

Die risikominimale Hedge Ratio enthält ein spekulatives Element, indem Hedger gleichzeitig gesicherte und ungesicherte Positionen halten, sich überhedgen oder auch gleichgerichtete Bestände aufbauen können. Die Hedgingaktivitäten sind zwar durch Risikoreduzierung motiviert (traditionelle Theorie), aber ein gewisser Anteil ist dabei nicht unabhängig von erwarteten Auszahlungen des Portefeuilles (Working). Setzen wir die risikominimale Hedge Ratio in die Gleichungen des erwarteten Portefeuillegewinns und des Portefeuillerisikos ein, ergibt sich Var(fI) = Xg .

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