Der westliche Universalismus: Eine Verteidigung klassischer by Sibylle Tönnies (auth.)

By Sibylle Tönnies (auth.)

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111. Verfassungspatriotismus 1. Die dargestellten Schwächen des Universalismus haben die Neigung begründet, zurückzugehen auf ein Menschenbild, das konkret ist und den Kontext in den Vordergrund stellt; wir werden davon im zweiten Teil dieses Buches mehr hören. Daneben gibt es aber eine Neubelebung des Universalismus. Diese Richtung hat sich ganz freigemacht von den postmodernen Bedenken gegen das Allgemeine und traut sich wieder zurück zu Kant und dessen Konzept vom ewigen Frieden. Beide Richtungen suchen sich zu versöhnen und ihre Vorzüge miteinander zu verbinden: Der Universalismus wird in seiner rationalen Kälte und damit verbundenen Unfähigkeit, nichtrationale Identifikationsbedürfnisse zu befriedigen, erkannt und aufgefüllt mit den wärmenden Bestandteilen partikularer, gemeinschaftlicher Ausrichtung.

231, 234. 25 Ferdinand Tönnies, Gemeinschaft und Gesellschaft, 3. Buch, § 20. 48 2. Der abstrakte Mensch von zu weit ge tri eb ener Universalisierung behandeln werden: Anomie durch Isonomie. "We believe that, with differentiation, there take place universalization of norms and (we repeat, it is in the nature of the case) generalization. "26 Die leitenden Maximen können durch ihre Generalisierung so verwässert sein, daB sie ihre Funktion als Leitlinie verlieren. Die Folge ist Unterintegration. Nach Auffassung von Ackerman und Parsons müssen Normen, als Gegenbewegung zu ihrer Generalisierung, re-spezifiziert sein, damit sie noch eine adäquate Antwort auf die Frage geben: Was sollen wir tun?

S. 141. 50 Hans Jonas, Organismus und Freiheit, S. 76, weist demgegenüber darauf hin, daB die darwinistische Erklärung der Evolution durch den ProzeB der Auslese, die ja das W. ~t~i_ckelt" hat. Man kann den Begriff "Orthogenese" übernehmen für die kulturelle Entwicklung, die wir in Hinblick auf die Herausbildung von Universalien untersuchen. Wir erkennen in dieser Herausbildung einen Aufstieg, eine geistige Orthogenese. Die Auffassung von einem Fortschritt in der Phylogenese in Richtung auf den Geist hin ist nicht zu trennen von der Vorstellung von dessen Überlegenheit über die materielIe Schöpfung, die Erde und sogar das Universum, in dem man sonst keine Spuren von Leben oder gar Geist findet.

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