Der Einfluss der Familie auf das Schulschwänzen: by Imke Dunkake

By Imke Dunkake

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Leider liegen solche Informationen selten vor. Der Hinweis Moffits (1983), gefährdete Jugendliche durch schon vorhandene Formen abweichenden Verhaltens in der Kindheit zu identifizieren, verweist implizit auch auf die tragende Rolle der Familie, die als primärer Sozialisationsagent einen starken Einfluss auf das abweichende Verhalten im Kindesalter nimmt. B. die Abwesenheit eines Elternteils, Gewalt in der Familie, defizitäre Erziehungsmethoden, eine mangelnde elterliche Kontrolle, abweichendes Verhalten der Eltern und eine große Geschwisteranzahl.

Berechtigt weist die ethnologische Perspektive darauf hin, dass diese Auffassung von Familie vor allem in hochindustrialisierten, zumeist westlichen Gesellschaften vertreten ist und nur einen kleinen Ausschnitt der weltweit vielfältigen Familien- und meist damit verwobenen Verwandtschaftsformen darstellt. Aus Perspektive der Biologie ist die Familie einerseits eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik, zumeist als Gattungen bezeichnet. Bezogen auf die Verhaltensbiologie meint Familie andererseits eine Gruppe von Menschen, deren Mitglieder sich aus der Blutsverwandtschaft definieren.

Dass diese Merkmale nicht alle familialen Lebensformen in der modernen Industriegesellschaft erfassen: Paare ohne Kinder, homosexuelle Paare oder Haushalte allein erziehender Elternteile fallen nicht unter die Definitionskriterien. Auch Nave-Herz (2006: 30) kristallisiert zentrale Merkmale der Familie auf Basis verschiedener Definitionen heraus, die Mikro- und Makro-Aspekte vereinen. Demnach ist eine Familie gekennzeichnet durch: 1. h. durch die Übernahme der Reproduktions- und Sozialisationsfunktion neben anderen gesellschaftlichen Funktionen, die kulturell variabel sind, 2.

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