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Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften: Vorträge · by Wilhelm Stoffel

By Wilhelm Stoffel

1m Verlauf der Evolution, die zu einer standig wachsenden Komplexitat der Organismen fuhrte, entwickelten sich eine Reihe von Mechanismen, die es ermog lichten, rasch auf U mwelteinflusse zu reagieren und selbst zu agieren. Von diesen kommen dem zentralen und peripheren Nervensystem (ZNS bzw. PNS) die gro6te Bedeutung zu wegen der Moglichkeit, Informationen zwischen entfernten Nervenzellen (Neuronen) und Erfolgsorganen uber Axone mit hoher Geschwin digkeit zu ubertragen. Neben den Neuronen entwickelte sich die Neuroglia, ein Stutzgewebe fur die Neuronen, zu dem die Astroglia und die Oligodendroglia zah len. Ein entscheidender Sprung in der Evolution bestand in der Entwicklung eines elektrischen Isoliersystems der Nervenfasern in shape der Myelinscheide, die von den Oligodendrocyten gebildet wird. Die Geschwindigkeit der Erregungsleitung ist proportional dem Durchmesser des Axons im F alle der nackten Axone. In mye linisierten Axonen hingegen verlauft diese in Abhangigkeit von der Auspragung der Myelinscheide mehr als 100mal schneller als in Abwesenheit des Myelins, d. h. der Querschnitt eines Axons kann fur die gleiche Leistung erheblich reduziert wer den. Neben der Erhohung der Erregungsleitungsgeschwindigkeit ermoglicht die Myelinisierung die U nterbringung einer vielfachen Zahl von Axonen. Das wieder urn macht die au6erst kompakte Struktur des Zentralnervensystems moglich. Waren die Axone der Bahnen des Ruckenmarks z. B. nicht myelinisiert, so mu6ten letztere zu Erfullung der gleichen Leistung einen Durchmesser einer mehrere hun dert Jahre alten Eiche besitzen oder der Sehnerv, Nervus opticus, statt 2 bis four mm einen Durchmesser von 10 bis 15 cm aufweisen."

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Kulturen des Kompromisses by Martin Greiffenhagen

By Martin Greiffenhagen

Das Buch beschreibt einen Paradigmenwechsel des Kompromißthemas: Aus bloßen Strategien wird eine Lebensform. Gründe für diesen Wandel entwickelt der Autor sowohl in weltgeschichtlicher wie zeitgeschichtlicher Sicht. Vor dem historischen Hintergrund deutschen Schwarz-Weiß-Denkens bis 1945 werden Grundstrukturen des Kompromißhandelns entwickelt. Die Quellen dafür reichen teilweise hinter das erste Auftreten des homo sapiens zurück: als elementare Erfahrungen von Reziprozität und Kooperation, sozialem Vertrauen und einem in gemeinsamer Herkunft und Zukunft gründenden Zeitbewußtsein. Das Buch stellt unterschiedliche Kompromißkulturen der Menschheitsgeschichte vor, unter jeweils neuen Bedingungen, Chancen und Einschränkungen. Für die Gegenwart nimmt Greiffenhagen einen Paradigmenwechsel des Kompromißthemas an: Aus einem Arsenal von Klugheitsregeln allseitigen Nachgebens entwickelt sich ein Stil kooperativen Verhaltens. An Beispielen neuer Kompromißformen beschreibt der Autor diesen Wandel.

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Repräsentationsaufgaben von Führungskräften: Eine empirische by Axel Scheurer

By Axel Scheurer

Die Wahrnehmung von Repräsentationsaufgaben zählt zu den typischen und häufig unumgänglichen Tätigkeiten von Führungskräften. Der Nutzen dieser Außenkontakte für das Unternehmen und der effiziente Umgang damit sind allerdings noch wenig erforscht.

Axel Scheurer präsentiert eine systematische und umfassende examine der Repräsentationsaufgaben von Führungskräften. Basierend auf den Aussagen des Anspruchsgruppen-Ansatzes und einer Bestandsaufnahme der Befunde der empirischen Management-Forschung konzipiert er eine eigene empirische Untersuchung und führt sie durch. Ausgehend von den Erkenntnissen über paintings und Umfang sowie Nutzen und mögliche Situationsvariablen der Repräsentation werden praktische Gestaltungsmöglichkeiten und -probleme aufgezeigt.

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